In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “SteuerConsultant” beantworten wir Fragen zum Thema Webseiten für Anwalts- und Steuerkanzleien.
Lesen Sie hier das ganze Interview.
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Einer der wichtigsten Begriffe, der uns in Zukunft im Webdesign begleiten wird ist “Responsive Webdesign”. Mit dem Einzug von Smartphones und Tablet-PCs werden die Anforderungen an zukünftiges Webdesign und Webentwicklung sich in sofern verändern, dass sich die Inhalte einer Internetseite an die Gegebenheiten der Endgeräte automatisch anpassen. Die Seiten sollten jederzeit benutzbar sein, egal ob auf dem Smartphone oder Großbildschirm. Responsive Webdesign bedeutet “reaktionsfähiges Webdesign”.
Mit Hilfe von HTML5, CSS3 und JavaScript ist man bei der Entwicklung von Internetseiten nun in der Lage, dieser eine gewisse Intelligenz mitzugeben. Dies hat aber nichts damit zu tun, dass die Zeilenbreite an den Monitor angepasst wird, so wie es vor knapp zehn Jahren gehandhabt wurde. Moderne Seiten-Teamplates ermöglichen Webseiten unterschiedliche Layouts anzuzeigen abhängig von Monitorauflösung und Browsergröße. So wird z.B. eine Internetseite auf dem iPhone in nur einer Spalte untereinander angeordnet und auf einem iPad mit vier Spalten dargestellt. Die Entwicklung geht hier soweit, dass sich das Weblayout beim Verändern des Browserfensters automatisch neu anpasst. Auch die Schriftgröße kann sich verändern.
Diese modernen Raster (grids) ähneln in Ihrer Darstellung und Umsetzung teilweise einem Rastersystem wie man dies aus dem Print-Bereich kennen. Die Anordnung der Inhalte innerhalb des Templates wird hierbei starr nach einem festen Raster vorgenommen.
Eine gut und sauber geplante Website kann nun im Kern über ein CMS wie Drupal gepflegt und verwaltet werden. Die Programmierung auf einem modernen Templateraster ermöglicht eine flexible Darstellung der Internetseite auf möglichst vielen Endgeräten. Selbst eine Webapplikation könnte hier berücksichtigt werden.
Moderne Webtechnologien wie jQuery unterstützen und vereinfachen mit Hilfe von fertigen Bibliotheken die programmiertechnische Umsetzung erheblich.
Mit diesen tollen, neuen Möglichkeiten können zukünftig verschiedene Auflösungen einer Website abgebildet werden. Früher hätte man dies nur mit unterschiedlichen Webseiten-Templates lösen können.
Schon länger ist bekannt, dass die META-Keywords keinen Einfluss mehr auf das Ranking bei Google haben. Dafür sind andere Dinge, wie das Alter einer Domain oder die Geschwindigkeit der Internetpräsenz, wichtig für Suchmaschinenoptimierung. Im Gegensatz zum Alter einer Domain, an dem sich leider im Nachhinnein nichts machen lässt, lässt sich die Performance einer Seite meistens optimieren. In den Google Webmaster Tools wird die Geschwindigkeit einer Seite angezeigt und mit dem Durchschnitt verglichen.
Mit kostenlosen Browser-Addons wie Firebug, Page-Speed und YSlow kann man seine Webseite auf die Performance hin untersuchen.
Mit kleinen Tools lassen sich beispielsweise mehrere CSS und JavaScript-Dateien zusammenfassen, optimieren und komprimieren. Dadurch reduziert man sowohl die Zahl der Anfragen, als auch die zu übertragenden Datenmengen deutlich.
Sollten die Maßnahmen zur Verbesserung der Geschwindigkeit auch nach Abschluss der Optimierung nicht greifen, sollte man mit seinem Provider über Verbesserungen an der Infrastruktur sprechen.
© bbourdages – iStockphoto.com
In den 1960er-Jahren stieg die Anzahl von Computern in vielen Firmen und Laboren stark an. Weil sich damals mehrere Menschen einen Großrechner teilen mussten und die Notwendigkeit des Datenaustausches zunahm, gab es ein erstes elektronisches Nachrichtensystem. Damit ließen sich allerdings nur Nachrichten an solche Personen versenden, die den gleichen Computer benutzten.
Mit der Entwicklung des Arpa-Net, einem militärischen Kommunikationsnetzwerk und Vorläufer des heutigen Internet, gab es erstmals ein Nachrichtensystem, das den Austausch von Nachrichten zwischen unterschiedlichen Computern erlaubte. Die erste E-Mail wurde im Oktober 1971 von dem Elektrotechniker und Programmierer Ray Tomlinson versendet, der als Erfinder der E-Mail gilt.
Nachdem die erste E-Mail über das Arpa-Net versendet wurde, nahm die Nutzung dieses neuen Kommunikationsmediums stark zu. Ihren wirklichen Siegeszug trat die E-Mail jedoch erst in den 1990er-Jahren mit der Verbreitung des WorldWideWeb an. Am Ende des Jahrzehnts war sie bereits fester Bestandteil des Arbeitsalltages vieler Menschen. Heute ist die E-Mail aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und gilt als Inbegriff moderner Kommunikation. 2010 wurden laut dem US-Amerikanischen Hoster Pingdom täglich 294 Milliarden Mails versendet. Damit ist die E-Mail das am häufigsten genutzte Kommunikationsmedium im Netz.
Herzlichen Glückwunsch!
Der Streit um datenschutzrechtliche Bedenken zu Google Analytics scheint beendet. Google hat mehreren Forderungen von Datenschützern nachgegeben.
Google Analytics ist ein kostenloser Dienst, der der Analyse von Zugriffen auf Webseiten dient. Webseitenbetreiber setzen diese Informationen ein, um ihre Websites für die Nutzer zu verbessern. Diese Analyse sorgte jedoch für Kritik von deutschen Datenschutzbehörden. Seit Ende 2009 haben daher Google und der Datenschutzbeauftragte von Hamburg Prof. Johannes Caspar eng zusammengearbeitet und neue Techniken in Analytics integriert. Damit ist es Websitebetreibern ab sofort möglich, Google Analytics ohne Einwände einzusetzen und dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer gerecht zu werden.
Caspar: “Wir befinden uns am Ende eines langen, aber konstruktiven Abstimmungsprozesses. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Datenschutz-Aufsichtsbehörden einerseits und Google andererseits haben die erzielten Verbesserungen ermöglicht.”